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Avatar – Aufbruch nach Pandora – Eindrücke

Nun war es endlich soweit. Meine Frau und ich haben einen Babysitter für unseren kleinen Hosenscheisser gefunden und wir konnten seit Monaten mal wieder ins Kino. Was ein Glücksgefühl. Und dann sollte es auch noch Avatar in 3D sein.

Viel habe ich über diesen Film bereits gehört und das erste mal über einen Film 100% Begeisterung vernommen. Egal ob Mann, Frau oder Kind. Allen hat der Film gefallen und sie sprachen die reinsten Lobeshymnen darüber. Um so gespannter waren wir natürlich. Und was soll ich sagen? Selbst nachdem 24 Stunden ins Land gezogen sind, bin ich immer noch fasziniert. Hammer was da an Special Effekts aufgeboten wird. Selbst die Handlung hat mich fasziniert und mir mal wieder aufgezeigt, wie herzlos die Menschheit mit der Natur und anderen Lebensformen umgehen kann. Da kommt wirklich man ins Grübeln.

Der Film in 3D ist wie ein Rausch. Am Anfang wird einen schwindlig, nach ein paar Momenten kann man seine Augen nicht mehr von der Leinwand lassen. Man will nur noch mehr. Man möchte jede Sekunde genießen und keine noch so kleine Szene verpassen. Man saugt alles in sich auf und versucht es Stunden später immer noch zu verarbeiten. 150 Minuten lief der Film und das ohne Pause. Als der Film zu Ende war, dachte ich nur „Wie? Vorbei? Ich habe mich doch gerade erst hingesetzt!“

Noch nie hat man sich so mitten im Film gefühlt, wie bei Avatar. Da ist man wirklich Mitten drin, statt nur dabei!

Bei Wikipedia habe ich gerade auch noch ein paar interessante Fakten aufgeschnappt.

Avatar ist mit Gesamteinnahmen von derzeit (21. Februar 2010) 2,395 Milliarden US-Dollar der weltweit finanziell erfolgreichste Film. Er ist damit der erste Film überhaupt, der die 2-Milliarden-Dollar-Marke gebrochen hat.

Hard- und Software
Für diese neuartigen Techniken war leistungsstarke Hardware vonnöten: 35.000 – 40.000 wassergekühlte Prozessorkerne, 105 Terabyte Arbeitsspeicher und 2 Petabyte Festplattenplatz. Trotz dieser Leistung benötigten einzelne Szenen 48 Stunden zum Rendern, wobei bei einer Filmminute 18 GByte Daten anfielen. Angeschlossen war die Serverfarm an ein 10GBit-Netzwerk. Um das Filmmaterial zu bearbeiten, kam das freie Betriebssystem Ubuntu (Linux) zum Einsatz.

Fazit
Der Film regt zum Nachdenken an. Der versetzt einen in Begeisterungsstürme und man hat das Gefühl das man das erstemal Kino in „Farbe“ erlebt. Das Kino, Avatar, hat mit 3D eine ganz neue Dimension erreicht. Für den Film gibt es die volle Punktzahl und ich hätte dafür sogar noch 5,-€ mehr an der Kinokasse hingelegt. Ein absolutes MUSS!

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