Fotografieren mit dem iPhone – Kurzvorstellung App’s & Webseiten, Teil 2

November 20th, 2010 | Kategorien: iPhone Fotografie

Aufbauend auf den ersten Teil, möchte ich euch heute ein paar Webseiten vorstellen, auf denen man direkt vom iPhone seine Fotos hochladen kann.

Posterous

Die Anmeldung ist schnell gemacht und kostenlos. Posterous erstellt eine Subdomain (deinname.posterous.com) für die Blogs. Es gibt aber auch die Möglichkeit, alles auf einer eigenen Domain laufen zu lassen. Posterous bietet mehrere Wege seine Beiträge zu veröffentlichen. Per E-Mail: Dazu schreibt man wie gewohnt eine E-Mail mit Text, Fotos oder Videos und schickt diese an eine eigene Posterous E-Mail Adresse. Ein paar Sekunden später ist der Beitrag online. Schickt man mehrere Fotos mit, erstellt Posterous gleich eine Gallerie. Beiträge kann man auch wie gewohnt über das Web erstellen. Dazu loggt man sich auf Posterous ein und kann schon loslegen. Wenn man Video oder MP3 Dateien einstellt, blendet Posterous gleich einen Player ein, der den Song oder Podcast abspielen kann. Layouts gibt es momentan noch nicht allzuviele, das sollte sich in Zukunft ändern.

Am besten finde ich die Autopostfunktion. Dort hat man die Möglichkeit seinen Beitrag automatisch aus Posterous auf Facebook, Twitter, Flickr, You Tube, Vimeo, Tumblr, Blogger, WordPress, Xanga und vielen anderen veröffentlichen zu lassen.

Für Posterous gibt es zwei Apps für das iPhone.

PicPosterous: Mit der App hat man möglich auf die schnelle Fotos & Videos hochladen und ein Betreff hinzufügen.

Posterous: Bietet weitaus umfangreichere Funktionen. Man kann Fotos & Videos hochladen, Überschrift, Texte, Tags, Geotags vergeben und/oder als Privat markieren. Desweiteren sind alle bisherigen Beiträge sichtbar und veränderbar. Einziges Manko, es läuft momentan mit der iOS 4.1 nicht ganz stabil.

Beide Apps sind kostenlos. Hier geht es zur Webseite

Tumblr

Tumblr ist eine Mikroblogging-Plattform mit der Nutzer Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und Video- bzw. Audiodateien in einem „tumblelog“ veröffentlichen können. Nutzer können fremde Einträge „rebloggen“ (~zitieren) oder als Favoriten markieren. Die Nutzer können anderen Nutzern „folgen“, um deren Einträge in ihrem „dashboard“ sichtbar zu machen, das auch zur Verwaltung der eigenen Einträge dient. Tumblr bietet Nutzern die Möglichkeit, während des Surfens im Internet mit einem einzigen Knopfdruck oder auch per E-Mail Einträge, Bilder oder Links in ihrem „tumblelog“ veröffentlichen. Nach eigenen Angaben ist Tumblr einfach zu bedienen und werbefrei.

Tumblr hat natürlich auch eine eigene App anzubieten. Diese ist im App Store kostenlos verfügbar.

Hier geht es zur Webseite

WordPress

WordPress ist ein System zur Verwaltung der Inhalte einer Website (Texte und Bilder). Es bietet sich besonders zum Aufbau und zur Pflege eines Weblogs an, da es erlaubt, jeden Beitrag einer oder mehreren frei erstellbaren Kategorien zuzuweisen, und automatisch die entsprechenden Navigationselemente erzeugt. Parallel gestattet es auch unkategorisierte Einzelseiten.

Weiter bietet das System Leserkommentare mit der Möglichkeit, diese vor der Veröffentlichung erst zu prüfen, sowie eine zentrale Linkverwaltung, eine Verwaltung der Benutzerrollen und -rechte und die Möglichkeit externer Plugins, womit WordPress in Richtung eines vollwertigen „Content-Management-Systems“ ausgebaut werden kann.

WordPress basiert auf der Skriptsprache PHP (mindestens PHP 4.3) und benötigt eine MySQL-Datenbank (mindestens MySQL 4.1.2).[1] Es ist freie Software, die unter der GNU General Public License (GPL) lizenziert wurde. Die Entwickler stellen die quelloffene Software auf der Website kostenlos zum Download bereit. Laut Aussage der Entwickler legt das System besonderen Wert auf Webstandards, Eleganz, Benutzerfreundlichkeit und leichte Anpassbarkeit. WordPress ist der offizielle Nachfolger des Systems b2 und verfügt über eine stetig wachsende Benutzer- und Entwicklergemeinde.

Das zur allgemeinen Info. Aber die meisten von euch werden WordPress bereits kennen. Die App für WordPress kann man wie gewohnt im App Store runterladen.

Nachdem man seinen Link zum Blog, sowie Benutzername und Passwort eingegeben hat, ist der Zugriff auf die Kommentare, Postings und Pages gegeben. Was bei mir immer klappt sind die Beiträge freizugeben. Allerdings bekomme ich eine Fehlermeldung, wenn ich auf einen Beitrag antworten möchte. Dann heißt es: Communication Error- 500 internat server error. Eine Lösung dafür habe ich bisher noch nicht gefunden. Auch scheinen alle updates für das App keine zu bieten. Ich hoffe das sich die Entwickler der Sache schnellstens annehmen. Denn geklappt hatte das bereits in einer früheren Version. Ich nutze die App nur um Kommentare freizuschalten oder einen Beitrag zu schreiben. Schreibt man einen Beitrag, kann man den Titel, Tags, Kategorie und den Status vergeben. Als Media Files kann man Bilder & Videos hochladen.

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Flickr

Flickr ist ein kommerzielles Web-Dienstleistungsportal mit Community-Elementen, das es Benutzern erlaubt, digitale und digitalisierte Bilder sowie Videos mit Kommentaren und Notizen auf die Website zu laden und so anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Neben dem herkömmlichen Hochladen über die Website können die Bilder auch per E-Mail oder vom Fotohandy aus übertragen und später von anderen Webauftritten aus verlinkt werden.

Im App Store gibt es dafür zig Apps. Die mehr oder weniger brauchbar sind. Ich möchte nur auf eine App eingehen, die ich als die Beste betrachte. Vor allem da das Entwicklerteam ständig dran arbeitet und verbessert. FlickStackr bringt Flickr Fotos auf das iPhone/iPad. Von Grund auf neu entwickelt, um die Möglichkeiten des grösseren Bildschirms des iPads voll auszunutzen zukönnen. FlickStackr ermöglicht einem, nicht nur Flickr Fotos zu betrachten, sondern Fotos hochzuladen und Metadaten bequem aufzurufen und zu bearbeiten.

Fotos hochladen geht ganz einfach. Foto auswählen, Namen und Geo/Tags vergeben. Einem bestehenden Set und Gruppe zuordnen. Freigabe einstellen, hochladen…fertig!

FlickStackr spielt auf dem iPad seine wahren Stärken erst aus. Die Ansicht, die Menüführung, Diashow und die anderen Features beeindrucken jedesmal auf’s neue. Damit man sieht was ich meine, hier ein Screenshot vom iPad…

Hier geht es zur Webseite

Fazit

Es gibt sicherlich noch diverse andere Webseiten inklusive einer dazugehörigen App. Die hier vorgestellten sind die, die ich selber regelmäßig nutze und daher meine persönlichen Eindrücke vermitteln kann. Wer noch andere kennt, kann diese gern in der Kommentarfunktion mit einer Beschreibung mitteilen. Ich freue mich über eure Vorschläge und Kommentare.

Ich hoffe, dem ein oder anderen in den beiden Blogbeiträgen „Fotografieren mit dem iPhone – Kurzvorstellung App’s & Webseiten“ einen guten Tipp und eine Entscheidungshilfe gegeben zu haben. Habt Spaß mit dem iPhone zu fotografieren, scheut euch nicht davor neue Wege zu gehen und der Welt eure Kunstwerke zu zeigen.

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