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Straßburg – Frankreich

Straßburg (amtlich französisch Strasbourg) ist eine Stadt im Elsass, einer Landschaft im Osten Frankreichs nahe der Grenze zur Region Baden in Deutschland. Die Stadt ist Hauptort des Départements Bas-Rhin, das seit Januar 2021 auch Mitglied der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass ist, und Sitz des Regionalrats und des Regionspräfekten der Region Grand Est. Die Präfektur verwaltet auch das Arrondissement Strasbourg, das aus 33 Gemeinden besteht. Mit 291.313 Einwohnern in der Kernstadt und 790.000 Einwohnern in der Aire urbaine auf französischem Boden ist Straßburg mit Abstand die größte Stadt im Grand Est. Straßburg ist Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen, unter anderem Europarat, Europaparlament, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Europäischer Bürgerbeauftragter und Eurokorps. Aufgrund dessen versteht sich die Stadt als Hauptstadt Europas. Teile der Innenstadt, die mittelalterliche Altstadt auf der Grande-Île und die Neustadt sind unter dem Titel Straßburg: von der Grande-Île zur Neustadt, eine europäische Stadtszenerie UNESCO-Weltkulturerbe. (Quelle)

Vier Tage Straßburg sollten die Belohnung für meine Frau und mich sein. Zum einen das Sie die Prüfung zum Pharmareferent geschafft hatte und bei mir der 54. Geburtstag anstand. Daher Koffer packen, ab ins Auto und unser Sohn war glücklich das er Zeit für sich hatte und nicht mit musste. Ist ja mit den Eltern so langweilig im Urlaub. Welche Eltern kennen das nicht von ihren Kindern.

Auf unserer Fahrt nach Straßburg legten wir einen Abstecher zum Baumwipfelpfad Chemin des Cimes Alsace ein. Sehenswert. Beeindruckend.

Mit einer Gesamtlänge von 1.050 Metern und einer maximalen Steigung von 6% führt Sie der Baumwipfelpfad (Chemin des Cimes Alsace) allmählich über die Baumkronen bis zur Spitze des 29 Meter hohen Aussichtsturms. Er gehört zu den höchsten Punkten der Region und bietet ein 360° Grad-Aussicht über die Nordvogesen, die Rheinebene und den Schwarzwald. Entdeckungsstationen entlang des Weges und eine 75 Meter lange Rutsche im Inneren des Turms sorgen für noch mehr Spaß!

Weiter ging es Richtung Straßburg und nach insgesamt gut drei Stunden Fahrt kamen wir bei unserem Hotel, mitten in der schönen Altstadt, an. Vom Hotel konnten wir alles Fußläufig erreichen. Perfekt. Das Auto konnten wir getrost im Parkhaus stehen lassen und wenn man dann doch nicht mehr laufen kann, sind zahlreiche moderne Straßenbahnen im Zehn Minuten Takt unterwegs.

Ich muss zugeben, ich habe mich in Straßburg bereits am ersten Tag verkuckt. Eine wunderschöne gepflegte, saubere und sichere Altstadt. Alt und Moderne perfekt miteinander verbunden. Die Häuser gaben zusammen ein harmonisch perfektes Bild ab. Hier haben die Architekten es wirklich geschafft das alt & moderne ein Bild abgeben. Respekt. Das hatte ich in Oslo damals sehr vermisst. Dort wirkte die Stadt so, als wenn sich jeder Architekt mal daran versuchen durfte.

Einen Ausblick über die Altstadt vom Straßburger Münster konnten wir uns nicht entgehen lassen und für acht Euro pro Person machten wir uns an den Aufstieg. Der Aufstieg auf die 66 Meter hohe Münsterplattform (330 Stufen) erfordert eine gute körperliche Verfassung. Gut das wir diese hatten. Oben angekommen lag mein Puls unter einhundert. Also hatte sich das ganze Training in den letzten Wochen bei mir gelohnt. Andere, um einiges jünger als wir, saßen oben angekommen schnaufend und nach Luft hechelnd da.

Zur Belohnung gab es sehr leckeren original Flammkuchen und später noch eine kleine Käseplatte. Der Käse war mega lecker. Dazu ein Glas Wein. Traum.

Wenn jemand sein Fahrrad vermissen sollte, wir haben es gefunden…

Eine der beeindruckendsten Kirchen die ich je gesehen hatte, war die Saint-Pierre-le-Jeune protestant in Straßburg. Muss man gesehen haben. Diese sieht man noch fast in ihrem ursprünglichen Zustand.

Die Église Saint-Pierre-le-Jeune protestant („Jung-Sankt-Peter protestantisch“) ist ein kunstgeschichtlich und architektonisch bedeutendes Kirchengebäude der Stadt Straßburg im Elsass. Der umständliche Name beruht darauf, dass in der Stadt drei weitere Peterskirchen vorhanden sind: „Alt-Sankt-Peter“, aufgeteilt in eine katholische und eine evangelisch-lutherische Kirche innerhalb der Protestantischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses von Elsass und Lothringen, und „Jung-Sankt-Peter (katholisch)“, eine mächtige neuromanische Kuppelkirche aus dem späten 19. Jahrhundert. Das hier dargestellte Gotteshaus ist das zweite Kirchengebäude an gleicher Stelle, sein Hauptbau entstand im 14. Jahrhundert und wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder um- und ausgebaut.

Natürlich wurde am Abend gegessen. Wenn ihr mal in Straßburg ein wirklich gutes Restaurant besuchen möchtet und davon gibt es einige, dann geht unbedingt ins L’Oignon (4 Rue des Moulins, 67000 Strasbourg). Selten so gut gegessen. Da stimmte vom Essen bis hin zum Service einfach alles. Wir hatten Schnecken als Vorspeise. Zum Hauptgericht Entenbrust und Lammrücken. Als Nachtisch Crème brûlée. Ich denke heute noch mit Sehnsucht an das fantastische Essen.

Auf dem nächsten Bild ist der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte zu sehen und wir dachten noch, als wir nicht wussten was das Gebäude präsentiert, dass es eine Kläranlage ist. Kommt, wenn man es sich überlegt, fast hin.

Dem Europäisches Parlament statten wir ebenfalls einen Besuch ab. Auch wenn wir nur eine Runde drumherum machten, statt eine Besichtigung desselben. Schon interessant was ein Prachtbau die sich von unser aller Steuergeld dahin bauen.

Wir ihr seht, gibt es sehr viel in Straßburg zu sehen und zu erleben. Ich könnte noch hunderte Fotos hier posten und hätte immer noch nur einen kleinen Bruchteil dieser wunderschönen Stadt gezeigt. Man kann Abends mit Freunden sich an die Ill setzen, mit einer Flasche Wein und den Sonnenuntergang erleben und den Trubel der Stadt an sich vorbei ziehen lassen. Wir waren vier Tage dort und sind dankbar das wir in der Zeit Deutschlands Kriegspolitik und seine miserable Ampel Regierung vergessen konnten. Das wir einfach zwei glückliche Menschen mit einem fröhlichen Herzen sein durften. Danke Frankreich. Danke an die tollen Menschen in Straßburg.

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