August 14th, 2019 | Kategorien: Reise-Fotografie

Tallinn ist die schönste Altstadt, die ich kenne und ich war bereits in vielen Städten Europas. Die Stadt bietet sehr viel Kultur, Geschichte, Modernes, Interessantes und überraschendes. Es gibt wunderschöne Gassen und Ecken zum verweilen. Die Aussicht vom Domberg über die Stadt ist genauso atemberaubend wie vom Tallinner Dom, wenn man erst einmal die zahlreichen Stufen der steinernen Wendeltreppe überwunden hat. Die Esten sind sehr freundlich und zuvorkommend.

In und um die Altstadt gibt es zahlreiche Museen, Aussichtspunkte, touristische Attraktionen, Restaurants und anderes zu bestaunen. Ich kann den Domberg sehr empfehlen, den Seeflughafen (ein Segelausflug lohnt sich), Telliskivi Creative City, Schloss Katherinental, die Alexander-Newski-Kathedrale und den Tallinner Dom empfehlen.

Ein paar Fakten über Tallinn:

  • Tallinn ist die Hauptstadt von Estland und hat 430.000 Einwohner. Das ist etwa ein Drittel der estnischen Bevölkerung.
  • Der öffentliche Nahverkehr ist für alle Einwohner von Tallinn kostenlos.
  • Kostenloses Internet ist ein Grundrecht in Estland. Überall in Tallinn gibt es deshalb freies W-Lan.
  • Tallinn wird manchmal das Silicon Valley von Europa genannt. Viele Startups haben hier ihren Sitz. Das bekannteste Werk estnischer Programmierer ist übrigens Skype.
  • Estland hat weltweit den höchsten Anteil an Frauen in der Bevölkerung. Auf 100 Frauen kommen nur etwa 84 Männer.
  • Die Luft in Estland ist laut der WHO die sauberste der Welt.
  • Lasnamäe ist der größte Stadtteil von Tallinn. Etwa 110.000 Menschen leben dort. Die Mehrheit der Bevölkerung (70,8 %) ist russischsprachig und nur 25,8 % haben laut der letzten Volkszählung Estnisch als Muttersprache

Tallinn (deutsche Aussprache ist die Hauptstadt sowie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Estlands und mit rund 430.000 Einwohnern auch die weitaus größte Stadt des Landes. Sie liegt am Finnischen Meerbusen der Ostsee, etwa 80 Kilometer südlich von Helsinki.

Bis zum 24. Februar 1918 hieß Tallinn amtlich Reval, ein im deutschsprachigen Raum auch danach noch gebräuchlicher Name. Im Niederdeutschen lautet der Name Revel.Andere ältere Namen sind russisch Ревель (Rewel) und vormals Колывань (Kolywan), dänisch Lyndanisse, schwedisch Lindanäs.

Den Namen Tallinn trug die Stadt im Estnischen bereits seit der Eroberung durch den dänischen König Waldemar im Jahr 1219. Er wird üblicherweise abgeleitet von Taani-linn(a), was „Dänische Stadt“ oder „Dänische Burg“ bedeutet.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tallinn)

Über Tallinn ist auf der Seite des Auswärtigen Amt folgendes zu lesen:

„An touristisch frequentierten Plätzen ist auf Kleinkriminalität (Taschendiebstähle) zu achten. Insbesondere in der Altstadt von Tallinn sollten Reisende besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit walten lassen.
Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt gelassen, Wertsachen und Reisedokumente stets getrennt voneinander aufbewahrt werden. Rucksäcke und Handtaschen machen es Taschendieben besonders einfach. es wird empfohlen, Kopien aller Dokumente und Karten und eine Liste von Rufnummern zur Kartensperrung mitzuführen.
Bei Reisen mit Kraftfahrzeugen sollten angesichts einiger Diebstähle möglichst nur bewachte Parkplätze benutzt und keine Wertsachen oder Gepäckstücke im Auto zurückgelassen werden.“

Das ist Stamdard Text und kann man über jede deutschen Stadt, gerade hier in Frankfurt am Main, ebenso schreiben. Ich hab mich in Tallinn selbst zur Nachtzeit so sicher gefühlt wie selten in einer fremden Stadt. Was mich immer wieder erstaunt hatte, dass man tagsüber kaum bis keine Polizisten sah. Das kenne ich von Moskau, Prag, Hamburg, New York oder Madrid ganz anders, wo gefühlt jeder vierte ein Cop war.

Alle Fotos wurden mit dem Huawei P30 PRO fotografiert!

August 3rd, 2019 | Kategorien: Reise-Fotografie

Wir waren wieder einmal auf unsere Lieblingsinsel Sylt. Fast schon mediterranes Wetter mit viel Sonne, blauem Himmel und immer einer leichten Brise. So läßt es sich sogar bei dreißig Grad aushalten. Das Wasser hat um die fünfzehn bis siebzehn Grad, Nachts kühlt es zudem auf sechzehn Grad ab. Daher sind wir im Sommer eher dort als im Süden von Europa anzutreffen. Wo es uns viel zu heiß ist und die Luftfeuchtigkeit zu hoch. Dieses Jahr hatte ich nur mein Huawei P30 PRO und die GoPro 7 dabei. Meine DSLR Kamera hatte ich zu Hause gelassen und nicht bereut. Smartphone und GoPro passen bequem in die Hosentasche und sind schnell startklar, wenn man sie braucht.

Ein paar Bilder möchte ich euch zeigen. Bearbeitet wurden diese ein wenig über die Instagram eigenen Tools. Wobei die Fotos „out of cam“ bereits eine hervorragende Qualität haben. Sorry für so viele Sonnenuntergänge aber Sylt und Hamburg haben eine wahre Farbenpracht Abends zu bieten, was ich so von Frankfurt am Main (meiner Heimat) kaum kenne.


Kommentare deaktiviert für Sommer 2019 – Sylt nach Hamburg.
März 24th, 2018 | Kategorien: Frankfurt am Main, Luminale


„Die Luminale ist ein Festival der Lichtkultur, das seit 2000 alle zwei Jahre in Frankfurt am Main stattfindet. Es wird immer parallel zur Light+Building, einer internationalen Fachmesse für Licht- und Beleuchtungstechnik, veranstaltet. Während des Festivals sind an öffentlichen und privaten Gebäuden sowie an markanten Plätzen in und um Frankfurt Lichtkunstwerke und Lichtinstallationen zu sehen. Auch die Skyline mit den Hochhäusern der Stadt wird einbezogen. (original: wikipedia.de)“

Vom 18. bis 23. März 2018 fand in Frankfurt am Main die Luminale 2018 statt. Leider hatte ich in der Woche nicht viel Zeit und konnte nur an die Europäische Zentralbank fahren um ein paar Fotos zu machen. Interessant wäre sicherlich neben der Europäische Zentralbank der Römer und die Alte Oper gewesen. An der Europäische Zentralbank standen Mittwoch Abend bereits viele Fotografen und Schaulustige. Gut das wir uns auf einen kleinen Wall vor dem eigentlichen Schutzzaun stellen und somit von einem erhöhten Punkt fotografieren konnten. So konnte man perfekt über den Zaun hinweg fotografieren.

Faszinierend die Licht-und Soundshow von Cross Hatch – das riesige Lichtkunstprojekt mit bewegten 3D Animationen erleuchtet die hohe Nordwand der historischen Großmarkthalle. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Bremer Künstlerkollektiv Urbanscreen und dem Berliner Illustrator Andreas Preis.

Danach ging es noch ans Mainufer um dort ein paar Aufnahmen zu machen. Ich muss zugeben mir fehlt das ganze Thema mit der Fotografie. Es ist immer wieder ein Glücksmoment. Nur du und deine Kamera. Das Bilder bearbeiten am Notebook. Wenn dann noch ein paar tolle Aufnahmen dabei rum kommen um so besser. Ich muss definitiv wieder öfters losziehen mit meiner Kamera. Mir persönlich mehr Zeit nehmen und entspannen vom Alltag.

August 13th, 2017 | Kategorien: Reise-Fotografie


Am dritten Tag ging es zu der Touristen Attraktion schlechthin, dem Schloss Peterhof. Wir hatten Glück und wurden an diesem Tag mit dem Auto gefahren. Metro fahren ist zwar schön, aber auf die beengten Busse hätte ich keine wirklich Lust gehabt. Obwohl dies eine Erfahrung wert ist. Am Schloss Peterhof erwartete uns bereits eine lange Schlange an den dortigen Kassen. Egal, hilft nichts. Anstellen und warten. Die Touristen wurden bereits in Strömen mit zahlreichen Bussen dorthin gebracht.

„Peterhof (russ. Петергоф Petergof) ist eine russische Palastanlage am Finnischen Meerbusen in der gleichnamigen Stadt, 30 Kilometer westlich von Sankt Petersburg. Das ursprünglich von Peter I. errichtete und von seinen Nachfolgern ausgebaute Gelände gilt als „russisches Versailles“ und ist seit 1990 Weltkulturerbe der UNESCO.“ (Quelle: wikipedia.de)

Schloss_Peterhof muss man gesehen haben. Wir waren bereits das zweite mal dort, aber nie im Schloss selbst gewesen. Nach unterschiedlichen Aussagen muss man das nicht unbedingt, da man meist mit den Massen nur durchgeschoben wird. Das Schloss und die riesige Parkanlage waren mehr als beeindruckend. So viele Menschen die sich dort durchschlängelten und mit ihren Selfie Stäben verkrampft versuchten hunderte von Selfies von sich zu machen, anstatt sich auf die Schönheit der Anlage zu konzentrieren und zu genießen. Ich möchte nicht wissen, wie viele die Anlage wieder verlassen haben und eigentlich nicht wirklich was gesehen haben. Das ist leider die heutige Zeit. Das Smartphone ist Segen und Fluch zugleich.

Für die Parkanlage sollte man sich viel Zeit nehmen. Ein Eis holen, sich zu einem Tee oder Kaffee ein paar Minuten der Ruhe gönnen und die Eindrücke auf sich wirken lassen. Bloß nicht von den anderen gestreßten Touris anstecken lassen. Für uns waren am schlimmsten die Chinesen. Die waren einfach immer und überall. Keine Rücksicht auf andere. Hauptsache sie konnten ihre beknackten Selfies mit den gefühlt drei Meter langen Selfie Stäben machen. Schlimm!

Schöne Momente gab es dennoch zahlreiche. Wie eine Hochzeit, die in Russland jeden Tag zu tausenden gibt und in Großstädten wo das Geld locker sitzt auch üppig gefeiert werden.

Schloss Peterhof hat viel zu bieten. Es gibt zahlreiche Brunnen, angrenzende Gebäude die ebenfalls wie kleine Schlösser sind und dutzende von Eichhörnchen die von Kindern und Erwachsenen mit Nüssen gefüttert werden. Es war ein schöner Tag, bei bestem Wetter. Die Kinder hatten ihren Spaß. Am Ende waren alle fertig und mit dem Auto ging es wieder nach Hause.

Am vierten Tag fuhren wir mit der Metro Richtung Innenstadt. Heute stand das Panzerschiff Aurora auf unserer „to-do“ Liste. „Die Aurora ist ein Kriegsschiff der ehemaligen Kaiserlich Russischen Marine und liegt seit 1956 als Museumsschiff in Sankt Petersburg. Das Schiff gilt unter der Bezeichnung Panzerkreuzer Aurora als Symbol der Oktoberrevolution.“ Fussmarsch entlang der Newa erreichen. Leider konnten wir das Schiff nicht von innen besichtigen, da es gerade auf Hochglanz gestrichen und poliert wurde, für die große Parade der Marine, die am Wochenende statt finden sollte.

Das Schiff ist von aussen bereits beeindruckend. Besonders wenn man die Geschichte dazu kennt. Uns wurde diese damals in der DDR zur Schulzeit nur so eingetrichtert und jedes Kind meiner Zeit kennt diese in und auswendig.

Der Tag war noch früh und so beschlossen wir noch die in der Nähe befindliche Peter-und-Paul-Festung zu besuchen. „Die Peter-und-Paul-Festung ist eine Festungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, die den Ursprung und das historische Zentrum der Stadt Sankt Petersburg bildet. Die auf der Haseninsel in der Newa gelegene Anlage beherbergt heute vor allem Ausstellungen und Museen und ist sowohl Touristenmagnet als auch Erholungsort für die St.-Petersburger. Die Festung ist zentraler Teil der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten St.-Petersburger Innenstadt.“

In der Peter-und-Paul-Festung kann ich euch wärmstens die Aussicht von der Mauer in Richtung Innenstadt empfehlen oder nehmt eure Badesachen mit und springt in die Newa für eine kleine Erfrischung sowie die heißen Maiskolben an den zahlreichen Ständen dort, für den kleinen Hunger zwischendurch. St.Petersburg hat einen großen Vorteil; viele Sehenswürdigkeiten sind mit nach einem kurzen Fußmarsch oder ein paar Stationen mit der Metro erreichbar. Man kann also viele Sehenswürdigkeiten wunderbar kombinieren an einem Tag und ich kann euch versprechen, es wird nie langweilig.

Fortsetzung folgt…

August 2nd, 2017 | Kategorien: Reise-Fotografie


Dieses mal ging es mit dem Flugzeug in den Urlaub nach St.Petersburg – Russland. Eine wunderschöne Stadt mit wunderbaren Menschen und der sprichwörtlich warmherzigen russischen Gastfreundschaft. Unsere Freunde dort hatten wir seit 16 Jahren nicht mehr gesehen. Als wir dort ankamen, war es als ob wir uns gestern erst gesehen hatten. Mich fasziniert es immer wieder. Ganz anders als wir Deutschen es kennen. Wir hatten die kommenden Tage einiges vor und wollten alles sehen und am besten nichts verpassen. Was natürlich in acht Tagen unmöglich ist. Meine Spiegelreflex Kamera hatte ich mit Absicht zu Hause gelassen. Ich hatte keine Lust mich die Tage mit dem schweren Equipment abzuschleppen, ständig Objektive wechseln zu müssen und alle paar Meter stehen zu bleiben um ein vermeintlich noch nie da gewesenen Moment zu fotografieren. Ich wollte es einfach und handlich haben. Daher gehörten zu meiner Ausstattung meine GoPro Hero 4 black und mein Huawei Mate 9. Die hatten mich bereits in der Vergangenheit immer wieder von der Fotoqualität überzeugt.

Bei der Fahrt vom Flughafen zu unseren Freunden begrüßten uns nicht nur unsere Freunde, sondern auch regnerisches Wetter. Das Wetter sollte in den kommenden Tagen genauso wechselhaft bleiben. Die Temperaturen pegelten sich zwischen 20 und 25 Grad ein. Fast perfektes Urlaubswetter.

Nach dem wir herzlichst begrüßt wurden und uns lange unterhielten, machten wir einen Abstecher in den angrenzenden Vergnügungspark. Dort gibt es Attraktionen, bei dem einen schon beim zuschauen das Herz stehen blieb. Ich sag nur „Katapult“. Drei Stück hatten die dort und die Menschen standen Schlange um sich nach oben schleudern zu lassen. Dabei regnete es in Strömen. Wir zogen wegen dem Regen das Riesenrad vor. Geschützt in einer Gondel konnte man einen Blick über die Stadt wagen.

Am zweiten Tag besuchten wir die Eremitage und der Winterpalast. Klar ist das für jeden Tourist die erste Anlaufstelle. Was wir schnell an der gefühlt kilometerlangen Schlange feststellen mussten. Anstatt 2 Stunden in der Warteschlange zu stehen, wie wir und die gefühlt anderen tausend Besucher, kann man an der Warteschlange in den Innenhof gehen und dort stehen mehrere Automaten. An denen kann man sich Tickets kaufen. Entweder man kann mit Bargeld bezahlen aber auch mit VISA Karte. Dort steht meist nur ein paar Leute an und nach ca. 15 Minuten hält man seine Eintrittskarten in der Hand. Das muss man erst einmal wissen. Denn leider hat man es versäumt die Besucher darauf hinzuweisen. Vielleicht auch mit Absicht. Schliesslich kann man an den Automaten nicht kontrollieren wer Einheimischer oder Tourist ist. Da man als Tourist meist tiefer bei den Eintrittspreisen in die Tasche greifen muss.

Der Ermitage sollte man einen Besuch abstatten. Es gibt soviel zu sehen. Wenn man die zwei Stunden Anstehen nach einer Eintrittskarte hinter sich gebracht hat, benötigt man im Museum nochmal zwei bis drei Stunden um sich auch nur annähernd alles anzuschauen. Wirklich faszinierend was sich alles angesammelt hat und mit welcher Hingabe es alles präsentiert wird.

Nach der Ermitage haben wir eine der zahlreichen Hochzeitsgesellschaften gesehen und ich musste die natürlich gleich mal im Bild festhalten. Wir waren 8 Tage in St.Petersburg und wir haben jeden Tag eine Hochzeit gesehen. Faszinierend und oft wird das mit vielen Freund in Bild und Ton festgehalten von extra angeheuerten Fotografen.

Danach machten wir noch einen Stadtbummel, bevor es nach Hause ging zum Abendessen. Schliesslich waren wir eingeladen und ich kann euch jetzt schon sagen, ich hatte in den kommenden Tagen zwei Kilogramm zu genommen.

Kleiner Tipp: um am besten und preiswertesten sich in St.Petersburg fortzubewegen, sollte man die Metro nutzen. Die Zehner Karte kostete uns nur ein paar Rubel und das ist im Vergleich zu Deutschland ein Klacks. Zudem kommt man mit der Metro oder dem Bus überall hin.

Ein weiterer Tipp: holt euch eine SIM Karte für euer Smartphone bei den dortigen Anbietern. Wir hatten uns beim Mobilfunkanbieter Мобильные ТелеСистемы (MTC) die SIM Karten geholt. Für sieben Tage hatten wir für eine Flat für Anrufe und SMS sowie 7GB Datenvolumen (LTE Netz) inklusive lediglich 400 Rubel bezahlt, was bei dem derzeitigen Kurs gerade mal 5.56 Euro waren. Das ist nichts im Vergleich wie die Mobilfunkanbieter uns in Deutschland zu Kasse bitten.

Fortsetzung folgt…