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Schaut auch auf meiner Webseite MICHAEL WÜNSCHE PHOTOGRAPHY vorbei.
Juni 8th, 2016 | Kategorien: Dresden

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Diese Woche bin ich in meiner alten Heimatstadt in Dresden. Richtig gehört, Heimatstadt. Zwar nur geboren und bis zum fünften Lebensjahr aufgewachsen, aber immerhin. In den folgenden Jahre hatte ich in meiner Ferienzeit eine glückliche Zeit bei meinen Großeltern verbringen dürfen. Mein Opa, der Holzmaler war und unter anderem in der Semperoper die grünen Marmorsäulen, in der Hofkirche den Altar im rechten Flügel, im Schloss Eckberg die Deckenmalerei usw. gemalt hat, zeigte mir damals schon alle Sehenswürdigkeiten in und um Dresden. Ich habe es geliebt, zumal ich die meiste Zeit mit meinem Großvater erleben durfte. Gott habe ihn und meine Großmutter selig.

Zurück zum Thema. In Dresden bin ich momentan beruflich zur Fortbildung unterwegs und ich freute mich bereits Wochen vorher darauf. Wunderschöne Stadt. Beeindruckend. Heute mehr als Früher. Wahnsinn wie die Stadt aus Ruinen wieder aufgestanden ist und aufgebaut wurde. Dank dem super Wetter komme ich mir fast wie im Urlaub vor, auch wenn ich den ganzen Tag im Schulungsraum verbringen darf.

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Nach Feierabend nutzte ich die Zeit um mit meiner Kamera bekannte Motive der Stadt im Bild festzuhalten. Zudem hatte ich Spaß an meinem neuen ND1000 Filter wieder entdeckt.

Die Brühlschen Terrasse, Frauenkirche, Hofkirche, Zwinger und den Elbwiesen dienten unter anderem als dankbare Motive. Der Himmel war bei den ersten beiden Fotos atemberaubend. Man meinte, dieser brennt. So sind mir ein paar tolle Aufnahmen gelungen.

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Das beste an dem Dresden Arbeits“Ausflug“ war, dass ich mich nicht nur beruflich und fotografisch entwickeln konnte, sondern auch sportlich was zu tun hatte. Die Freeletics Dresden Gruppe nahm mich in ihren Reihen freundlich auf und ich konnte einige Workouts mit ihnen trainieren. Es hat jede Menge Spaß gemacht und das Wetter war perfekt auch wenn ein wenig zu heiß.

Ein kleiner Tipp für alle die einen guten Espresso zu schätzen wissen, geht unbedingt zum Cafe Käseglocke am Postplatz. Ihr werdet begeistert sein. Denn die Bohnen werden frisch im Dresdner Firmensitz auf der Meschwitzstraße geröstet, sodass sie ein besonders feines Aroma entwickeln. Wir waren jeden Morgen da und haben unsere „Hallo wach“ Portion abgeholt.

Weitere Fotos folgen die Tage…

Mai 13th, 2016 | Kategorien: Frankfurt am Main

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Da ich heute erst wieder zur Nachtschicht muss, hatte ich das schöne Wetter ausgenutzt und bin direkt heute morgens um 9 Uhr mit meinem Mountainbike über Offenbach nach Frankfurt gefahren. Wenn man durch Offenbach fährt, lernt man eines schnell kennen. Offenbach ist und bleibt ein Drecksloch. Ich lasse das jetzt mal so stehen und überlasse es euch (die OF kennen), was ich damit meine. Ich bin immer wieder froh, wenn ich zum einen dort nicht hinfahren muss und wenn, dass ich nur schnell wieder da weg bin.

Frankfurt rockt. Ist einfach so! Stationen für ein paar Fotos waren unter anderem der Main, Skatepark, Oosten, Westhafen und zurück die Sachsenhäuser Seite, bevor es wieder durch Offenbach nach Hause ging.

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Zum Skatepark zieht es mich immer wieder hin. Zum einen, da ich dort fast jede Woche mehrmals zum Freeletics bin und zum anderen, weil es sich in den letzten Jahren sehr zu seinem Vorteil verwandelt hat. Neue (teure) Wohnungen sind dort entstanden. Die neue Europäische Zentralbank hat dort ihr Bürogebäude gebaut, dass der Frankfurter Skyline ein neues Gesicht gegeben hat. Aber auch das „Aniis – Raum für Kaffee-Kultur“ ist ganz in der Nähe, wo es den besten Kaffee in Frankfurt gibt.

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Weiter ging es am Mainufer entlang, wo es immer wieder interessante Motive zu entdecken gibt.

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Am Westhafen musste natürlich ein Zwischenstopp am „Äpple Wein Glas“ sein.

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Zu guter letzt ein Blick auf meine heutige Tour. Das letzte mal bin ich statt über Offenbach, über Dietzenbach – Neu-Isenburg und dann Richtung Frankfurt gefahren. Die Tour war richtig schön zu fahren, da es meist durch Wald oder Felder ging. Dafür war diese gleich 16 km länger.

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Mein Reisestativ Rollei Compact Traveler Mini M-1 hatte ich das erste mal auf einer Radtour dabei. Da ich nur einen kleinen 20l Rucksack bei meinen Touren bei habe, musste es sich heute bewähren. Denn es musste mit samt Kamera Canon 7D, Objektiv, Wasserflasche, Jacke und Kleinkram hinein passen. Hat es perfekt. Mit knapp 900 Gramm ist es zudem sehr leicht. Ganz klare Empfehlung von mir. Wer Interesse hat, schaut sich den Link an.

April 28th, 2016 | Kategorien: Frankfurt am Main

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Die beiden Fotos sind ebenfalls beim gestrigen Foto-Workout entstanden. Allerdings hatten wir keine Zeit mehr und mussten die Aussichtsplattform nach „nur“ einer Stunde verlassen. Daher waren die Fotos eher auf die schnelle. Wer ein Fisheye sein Eigen nennt, der weiß das man dafür Zeit haben sollte. Wird ein wenig nur der Winkel geändert, hat man sofort die übelsten Verkrümmungen drin. Auf der anderen Seite kann das sehr interessant werden und einem neue Perspektiven aufzeigen.

Meine Fotos sollen keinem Standard entsprechen, wo mir gesagt wird, du musst das so und so machen, nur um im Strom der Masse zu schwimmen. Ich bin anders und ich will anders sein. Bei meinen Fotos wie im Leben. Mein Tipp, lasst euer Phantasie freien Spielraum zum entfalten. Gebt euch selbst eine Chance und ihr werdet überrascht von den Ergebnissen sein.

Ich wünsche euch viel Spaß beim fotografieren.

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April 28th, 2016 | Kategorien: Frankfurt am Main

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Ein Foto-Workshop mit Melanie aka fototante.de stand schon länger auf meiner ToDo-Wunschliste. Vollkommen überraschend kam vorgestern Abend auf einmal die Einladung per EMail. Völlig verwundert fragte ich meine Frau via WhatsApp ob sie da was eingetütet hatte. Die Antwort ließ zwei Stunden auf sich warten, da sie gerade beschäftigt war unseren Sohn in das Bett zu bringen. Irgendwann kam die Antwort als Smilie. Da war klar, ich gehe auf einen Workshop.

Treffpunkt war 19 Uhr auf der Flößerbrücke in Frankfurt. Dort angekommen machten wir uns alle (4 Teilnehmer sowie Melanie und Oli aka Olioptic-Photography als Profi Fotografen). Fragen konnten zahlreich beantwortet werden und ich habe den Live-View-Modus an meiner Canon 7D lieben gelernt. War dieser bis dato bei mir meist vernachlässigt und unterschätzt worden. Nach einer Stunde ging es hoch auf die Dachterrasse des Lindner Hotel & Residence Main Plaza. Eine Wansinns Aussicht sage ich nur. Auf der einen Seite die Frankfurter Skyline und auf der andere Seite……Land und noch mehr Land Land. Na gut ich sage es; Offenbach ^^

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Die Skyline, Sachsenhausen, Frankfurter Innenstadt, Mainufer bis hin zur neuen EZB sind von dort oben aus gesehen zur blauen Stunde atemberaubend. Eine Stunde hatten wir Zeit Fotos zu machen und natürlich Fragen zu stellen. Ganz ehrlich, ich hätte 2 Stunden dort oben bleiben können und mir hätte die Zeit nicht ausgereicht. Zu schätzen gelernt hatte ich Melanie und Oli ihr Fachwissen und natürlich den umwerfenden Humor von Melanie. Unbezahlbar wie locker sie die Kursteilnehmer auf ihrer „Reise“ mitgenommen und inspiriert hatte.

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Danach ging es noch zur Nachbearbeitung der Fotos in ihre Wohnung. Dort gab es Tipps & Tricks zur Fotobearbeitung mit Lightroom und wir konnten ihren und Oli seinen Workflow bei der Bildbearbeitung kennen lernen. Es war ein sehr interessanter Abend mit tollen Menschen. Ich weiß jetzt schon, dass es nicht mein letzter Workshop bei ihr war. Bis zum nächsten mal.

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Zum Schluss gibt es noch ein paar weitere meiner Fotos vom gestrigen Abend zu sehen.

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März 19th, 2016 | Kategorien: Frankfurt am Main

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Ok, ganz so schlimm war es nicht. Es gab schon einige Hotspots, bei weitem eben nicht mehr so interessante wie bei meiner ersten Luminale 2008. In den darauf folgenden Jahren wurde die Luminale immer enttäuschender. Zumindest aus der Sicht eines Fotografen oder eben mir.

Ich hatte mich vorher im Internet schlau gemacht, wo dieses Jahr was interessantes zu sehen ist. Meine Wahl fiel auf die EZB am Osthafen und die Naxoshalle in der Nähe vom Frankfurter Zoo. Gerade die Naxoshalle hatte ich noch in sehr guter Erinnerung. War dort ein Eldorado für Sprayer gewesen. Ja richtig, gewesen. Bis vor ein paar Jahren der Abriss der umliegenden Gebäude statt fand und neue Wohnungen dort entstanden. Bis auf die Naxoshalle, wurde damals alles dem Erdboden gleich gemacht.

Kommen wir zurück zur EZB, die meine erste Anlaufstellen an diesem Abend sein sollte. Die Deutschherrnbrücke war gut besucht von Fotografen, die alle in einer Reihe ihre Stative samt Kamera aufgebaut hatten. Von Hobby Fotografen mit einer kleinen Knipse bis zu Fotografen mit einer Vollformat-Kamera war alles dabei. Lustig sind dann immer die Leute, die mit ihrem Smartphone fotografieren wollen und dabei den Blitz benutzen. Blitz, Smartphone und einer EZB die via Luftlinie um die 300 Meter weiter weg ist. Sorry, dass müsste auch der letzte Kevin oder Jacqueline kapieren, dass das nicht funktionieren kann. Wie dem auch sei, die EZB konnte mit ihrem Beitrag zur Luminale nicht überzeugen. Ein Euro Logo und irgendwas undefinierbar blaues waren zu erkennen.

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Am Osthafen waren weiße Figuren aufgebaut, die Abends beleuchtet sein sollten. Entweder hatte der Künstler seine Stromrechnung nicht bezahlt oder die Figuren hatten keine Lust, von einer grellen leuchtenden Lampe angestrahlt zu werden. Das Ergebnis, selbst um 21:30 Uhr war Dunkelheit angesagt. Schade, hätte diese bestimmt ein interessantes Foto abgegeben. Gelohnt hat sich es für mich trotzdem. Frankfurter Skyline, der Main und die EZB zur blauen Stunde. Wahnsinn.

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Danach ging es mit dem Auto Richtung Naxoshalle und ich hatte sogar einen Parkplatz in der Nähe gefunden. Das ist in Frankfurt am Abend fast wie ein Lotto Gewinn. Bei der Naxoshalle angekommen war dort leider eine mindestens 20 Meter Lange Warteschlange und wenn ich das richtig sehen konnte, musste man Eintritt bezahlen. Was mich sehr verwunderte, war meines Wissen bisher alle Veranstaltungen zur Luminale kostenlos. Daher bin ich nicht rein gegangen. Zumal man bei dem Andrang mit Sicherheit kein Dreibeinstativ hätte aufbauen und in Ruhe fotografieren können. Ein Foto hatte ich auf der Rückseite des Gebäudes noch gemacht. Dieses wurde mit Schwarzlicht angestrahlt und ergab den leuchtenden Effekt.

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