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Wandern im Spessart mit Familie und der Fujifilm X-T30

Zu meinem 50. Geburtstag habe ich mein Kamerasystem umgestellt. Von Canon auf Fujifilm. Der Umstieg fiel mir nicht schwer, da ich seit Jahren mit einer Fujifilm Kamera liebäugel. Entscheidend für mich war, was will ich und was möchte ich in Zukunft fotografieren? Ich möchte eine kleine, leichte Kamera, die man ohne weiteres überall mitnehmen kann. Die in ein Daypack beim wandern oder auch in eine kleine Tasche beim Städtehopping passt. Meine Wahl fiel auf die Fujifilm X-T30 mit dem XF 18-55mm F2.8-4 R LM OIS Objektiv Kit und dem Samyang 12mm Objektiv. Schön leicht, klein und von der Quali locker mit einer DSLR Kamera anderer Hersteller zu vergleichen.

Durch die neue Kamera habe ich wieder die Lust am fotografieren gefunden. Klar ich hatte die letzten Monate mehr als genug fotografiert. Aber eben nur noch mit meinem Smartphone und der GoPro 7. Was ich als ausreichend im Urlaub fand. Gerade das Huawei P30 PRO lieferte immer erstklassige Ergebnisse ab. Jetzt beschäftige ich mich wieder mehr mit der Bildgestaltung durch Lightroom und Photoshop. Dazu habe ich seit diesem Monat das Abo bei Adobe abgeschlossen. Auf den ersten Blick viel Geld, was man dafür bekommt, man das durchaus wieder wett.

Als ich die Fujifilm X-T30 geliefert bekam und auspackte, waren erst einmal viele Fragezeichen über meinen Kopf zu sehen. Das Handbuch habe ich versucht an drei Tagen zu studieren und bin immer noch nicht durch. Das wichtigste sollte ich inzwischen gelernt haben. Zum einen, ich war von der Canon das fotografieren im manuellen Modus gewöhnt. Bei der Fujifilm X-T30 ist das eine ganz andere Hausnummer. Gewohnte Einstellungen von der Canon konnte ich hier komplett vergessen. Alles war ein wenig anders. Drei Einstellräder an der Oberseite der Kamera und gefühlt unendliche Einstellmöglichkeiten. Ich brauche sicherlich noch Wochen um alles zu verinnerlichen. Dennoch macht es sehr viel Spaß. Man nimmt das fotografieren bewusster wahr. Setzt sich mehr mit den Motiven ausseinander und überlegt bei jedem Motiv ob man den Auslöser drücken soll. Ich kann jetzt schon sagen, von einer Fototour komme ich mit weitaus weniger Fotos nach Hause, als noch mit der Canon.

Pfingstmontag waren wir bei Wiesthal im Spessart wandern gewesen. Wiesthal – Aubachsee – Fischerhütte – Wiesthal. Knapp zwölf Kilometer und mit Einkehr in der Fischerhütte, die auf dem Weg lag. Die Wanderroute habe ich über Komoot rausgesucht. Dort sind sehr gute Wander-oder Radtouren zu finden. Man kann Ziele entdecken, die man sonst nicht auf dem Radar hat. Wir hatten uns bei der Wanderung viel Zeit gelassen. Ich sag nur fünfeinhalb Stunden für zwölf Kilometer. Eine Stunde geht ab für den Restaurant Besuch. Das Wetter meinte es gut mit uns. Nur gut das wir die meiste Zeit im Wald oder Schatten wandern konnten. In der Sonne, bei siebenundzwanzig Grad war es schon sehr sehr warm. Direkt mal den Nacken verbrannt, obwohl mit Sonnenschutz fünfzig eingecremt.

Die Entscheidung von Canon auf Fujifilm umzusteigen war und ist die richtige Entscheidung. Ich bin sehr zufrieden mit der Kamera und den beiden Objektiven die ich habe. Mit Sicherheit werde ich mir noch eine Festbrennweite zulegen, muss nur schauen welche ich am meisten nutzen werde. Sportfotografie soll weiterhin mein Steckenpferd bleiben und da wäre sicherlich das 80mm eine gute Wahl.

Aktuell verkaufe ich gerade mein Canon Equipment. Das Canon 24-105mm L Objektiv hätte ich noch anzubieten. Wenn jemand Interesse hat, einfach anschreiben.

Zu guter letzt noch ein paar Fotos von der Wanderung…