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Maarjamäe Memoriaal

Im Jahr 2018 wurde in der Nähe der Sowjetischen Gedenkstätte ein „Denkmal für die Opfer der Sowjetunion“ eingeweiht. Es gilt als eine der zentralen estnischen Gedenkstätten. Der vollständige Name lautet „Maarjamäe Kommunismiohvrite Memoriaal“. Die Gedenkstätte wurde an der Straße nach Pirita auf dem Plateau zwischen der Tallinner Bucht und dem Lasnamäe-Glint zum Gedenken der Opfer des Sowjetregimes geschaffen. Die Gedenkstätte besteht aus Elementen der Architektur und der Landschaftsgestaltung. Das zentrale Objekt der Gedenkstätte bildet der 35 m hohe Obelisk „Jääretk“, zu dem gesamten Ensemble gehören auch die Gräber der Matrosen von den Minenkreuzern „Avtroil“ und „Spartak“, die mit Dolomitstein gepolsterten Schrägwände, die mit Gras bedeckten Schrägflächen, die Wege, die dazwischen verlaufen sowie eine Bronzeskulptur, die einen verendenden Vogelschwarm darstellt.

Die Gedenkstätte hatten wir an unserem letzten Tag in Tallinn besucht. Das gibt einen schon zu denken, wenn man sowas sieht. So viele Namen sind eingraviert. Menschen die ihr Leben gelassen haben. Trauer und Wehmut kommen auf. Man kann nur hoffen, dass unsere Generation so etwas nicht erleben muss.

Mit dem Elektro Roller ging es danach zurück zum Auto. Wenn man mit dem Roller unterwegs ist, hat das besonders in Tallinn viele Vorteile. Man ist schnell von A nach B gekommen. Entdeckt Ecken, die man so vielleicht nicht gesehen hätte und es macht verdammt viel Spaß. Es sei denn, wie an dem Tag, wenn man von einem kräftigen Regenschauer erwischt wird. Sowas bleibt wiederum unvergesslich. Kurz vor dem Regenschauer entdeckte ich noch dieses Grafitti.

Das gab dann einen schönen Abschluss vom Tag, bevor es mit dem Flugzeug wieder nach Deutschland ging.

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