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Kaltenbach/Loas im Zillertal

Dieses Jahr führte uns ins schöne Kaltenbach im Zillertal. Vor drei Jahren waren wir bereits hier im Apart-Hotel „Am Kaltenbach“ und hatten uns sehr wohl gefühlt. Das sollte dieses Jahr nicht anders sein. Familie Haas, die das Hotel trotz seiner Größe sehr familiär führen, lassen keine Wünsche offen. Angefangen bei einem reichlichen Frühstücksangebot, über die schön eingerichteten Zimmer, dem SPA Bereich mit Pool, Saunen und Ruheraum, sowie den täglich liebevoll zusammen gestellten Wanderrouten von leicht bis anspruchsvoll. Wir hatten sogar mit dem Wetter Glück, waren doch mindestens vier Tage Regen angesagt. Bis auf einen Tag mit Nieselregen war davon sonst nichts zu sehen. Sonne satt. Bestes Wanderwetter.

Unsere erste Wandertour führte uns von einem kleinen Parkplatz am Schellenberger Anger über die Wanderpfad 313 Richtung Alpengasthof in Loas auf 1675 Meter. Begann die Tour noch mit einem leichten Anstieg ging es doch sehr schnell etwas steiler den Berg durch einen Wald. Ein schmaler Pfad der in regelmäßigen Abständen durch rot/weiß aufgemalten Markierungen gekennzeichnet war.

Am Alpengasthof Loas angekommen, konnten wir zwar eine schöne Aussicht genießen aber leider nicht die Schnitzel, die uns als die besten weit und breit angepriesen wurden, da der Gasthof Montags geschlossen ist.

Zurück ging es daher in Richtung Gamsstein. Dort hat man einen wunderschönen 360 Grad Blick auf die umliegenden Täler. Insgesamt eine schöne leichte Wandertour die man getrost auch mit Kindern laufen kann. Es gibt immer wieder spannende Dinge wie einen Bach, Holzstege auf denen man laufen kann und natürlich die grandiose Aussicht zu entdecken.

Auf dem Rückweg haben sich leider die Sohlen der Wanderschuhe meiner Frau gelöst. Sowas habe ich in sechzehn Jahren Wandertouren noch nie erlebt. Erst löste sich die Vordersohle und nach und nach die hintere Sohle ab. Die Wanderschuhe der Firma hanwag (vor rund zwei Jahren gekauft) hatten gerade mal drei Wanderurlaube hinter sich. Man muss dazu sagen, das wir keine extrem Wandertouren mit alpinen Klettertouren machen sondern die Schuhe ganz normal durch Wald-und Schotterwege sowie leichte Berganstiege belastet werden. Für knapp über zweihundert Euro hatten wir mehr erwartet. Das waren für uns die ersten und letzten Wanderschuhe des Hersteller, der doch mit „traditionelle Handwerkskunst in Kombination mit ausgereiftem technischen Know-How, kontinuierlicher Innovation, Langlebigkeit und Tradition“ aus Deutschland auf seiner Webseite wirbt. Naja, sieht man ja…

Meine ersten Wanderschuhe waren von der Firma Meindl und hielten sechzehn Jahre. Letztes Jahr kaufte ich mir zu meinem fünfzigsten Geburtstag wieder Wanderschuhe von Meindl. Was soll ich sagen, die halten schon jetzt länger und mehr aus, als die von – hanwag- meiner Frau. Jetzt trägt Sie ebenfalls Meindl Wanderschuhe. Es kann nur besser werden.

An dieser Stelle einen großen Dank an dem Monteur, den wir in der Nähe des Alpengasthof getroffen hatten, der uns dankbarer Weise eine Rolle Panzertape geschenkt hat und wir so die Wandertour zu Ende wandern konnten.

Strecke 7 Kilometer. Zeit 3:41 Stunden.

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